fuhrpark, oder a fiew technical things about

jeder handwerker hat sein werkzeug und ist im optimalen fall auch noch stolz darauf.

bei mir hat es zugegebener maßen einige zeit gebraucht, bis ich „angekommen“ bin. die begeisterung für die fotografie hat meine oma entfacht, als sie mir in meiner kindheit eine kleine analoge (no na anfang der 90er) kodak zum geburtstag schenkte. mit dieser kamera fotografierte ich alles was mir unterkam. landschulwochen, geburtstagsfeiern, freunde, urlaube usw. und ich hatte massig spaß daran.

dann kam einige zeit nichts. bis die digitale technik kam und ich mir durch einen ferienjob das nötige kleingeld zusammensparte um mir eine digitale olympus kompaktkamera zu kaufen. ja, war schon toll, aber so richtig warm wurde ich mit dem teil nicht. es fraß batterien wie ein mähdrescher, war potthässlich und die fotos, naja.

spontan kaufte ich mir dann eine analoge canon eos 600 und begann mich mit der fotografie auseinander zu setzen. ich las alles über belichtungszeiten, blende, empfindlichkeit, brennweiten, filme usw. und die fotos die dabei rauskamen waren das, was ich mir erwartet, nein, erhofft hatte.

wenig später kündigte sich nachwuchs an und ich wollte wieder eine digitale kamera haben. ich entschied mich nach langem hin und her für eine canon powershot s3. ich konnte die gleichen dinge damit machen, wie mit der eos und es war egal wieviele fotos ich machte, ein foto kostete nichts mehr. ich fotografierte wie ein blöder, las bücher, durchstöberte das internet und versuchte ständig besser zu werden.

irgendwann kam dann der entschluss, eine digitale spiegelreflex muss her. wir hatten gerade unser haus fertig gebaut, somit war das budget einigermaßen begrenzt, daher war schnell klar, es wird die eos 1000d. zweifelsohne eine schöne kamera mit der man arbeiten kann. mir fiel das ef 50 1.8 in die hand und es war um mich geschehen. ich wollte nur noch mit festbrennweiten fotografieren, ich probierte diverse gläser durch und kam zum entschluss, ich brauch eine vollformat-kamera. das klingt jetzt blöd, aber es war so. alle, wirklich alle brennweiten waren nett, aber sie waren nicht fisch und nicht fleisch, bis ich mein 50er an deiner vollformat-kamera probierte. objektiv aufgeschraubt, kamera an, durchgeschaut und hey, es passte plötzlich.

im internet fand ich eine 5d zum fairen preis. kurz getestet und gekauft. ein traum kann ich euch sagen. das teil ist perfekt, wenn sie irgendwann auseinanderfällt will ich genau diese kamera wieder, nein keine mark 2 oder mark 3, ich würde mir wieder eine queen mum zulegen. es war einfach liebe auf den ersten klick.

so mein arbeitsgerät war gefunden. ein spielzeug musste her. am besten war richtig großes und schweres, altes und bockiges. ich brauch eine mittelformat-kamera.

tja, seitdem steht eine mamiya 645 in der vitrine und ich liebe es, wenn die leute zusammenlaufen, wie wenn felix baumgartner autogramme gibt, man wird auf der straße angesprochen, was denn dan für eine kamera ist, obs denn da überhaupt noch filme gibt usw. es ergeben sich einfach wirklich nette gespräche daraus -> und das beste, die lady macht auch noch unverschämt gute fotos!

so, neben den beiden kameras im autobusformat musste eine so genannte immerdabei-kamera her. nach einigen fehlkäufen bin ich vor zwei wochen auf fuji’s x10 gestossen, die einfach perfekt zu meinen anforderungen passt. ich hab die kleine immer in meiner tasche, wenn ich in der arbeit bin, bei berg- oder mountainbiketouren hab ich sie im rucksack dabei und bei ausflügen baumelt sie geduldig um meinen hals.

daneben stehen noch eine agfa synchrobox und ein kodak brownie in der vitrine, mit denen ich in speziellen momenten auch ganz gerne fotografiere.

 

und hier noch ein kleines portrait meiner kleinen kampfmannschaft:

 

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